Beitragsbild zum Blogbeitrags "Product Launch im Food-Bereich"

WIE NEUE FOOD-IDEEN AUF DEN MARKT KOMMEN
It can't just be good, it must be unique

Erste Ideen, Produktentwicklung, Prototyp, Verpackung, Marketing: bis es ein neues Food-Produkt auf den Markt schafft, braucht es viele Schritte. Auf welche Aspekte Du bei der Produkteinführung besonders achten musst, zeigen Wir Dir in diesem Artikel.

BEITRAG VON

Teambild Maximilian Perkmann
Maximilian Perkmann
Strategist

Du hast eine gute Produktidee und bereits erste Prototypen entwickelt. Jetzt stellt sich die Frage wie es das neue Produkt auf den Markt schaffen kann. Insbesondere im Food Bereich ist die Konkurrenz groß. Ein neues Produkt erfolgreich am Lebensmittelmarkt zu platzieren ist deshalb kein einfaches Unterfangen. Es erfordert ein hohes Maß an Engagement, ein ausgefeiltes Konzept und eine siegessichere Strategie.

 

An guten Produktideen mangelt es nicht – aber warum schafft es ein Großteil der neuen Produkte nicht bis zum Konsumenten? Und welche Schritte braucht es für einen erfolgreichen Markteintritt?

 

 

KNOW YOUR PRODUCT & YOUR CUSTOMERS

Eine gute Rezeptur zu haben reicht heutzutage nicht mehr aus, um ein Produkt langfristig am Markt zu platzieren. Besonders im Food Bereich werden Zielgruppen immer spezifischer. Daher sollte sich das Produkt auf ein Kundensegment konzentrieren. Eine Zielgruppenanalyse beantwortet dir wertvolle Antworten auf fundamentale Fragestellungen. Beispielsweise bestimmt die Altersgruppe den Vertriebsweg. Soll das Produkt jüngere Zielgruppen ansprechen eignet sich Social-Media als Kommunikationsplattform. Die deutsche Protein- und Supplementmarke „Rocka Nutrition“ gewinnt ihre Käufer durch junge Sportler, sogenannte „Rocka-Athleten“, welche ihre Fitness Lifestyle auf Instagram teilen und im Zuge dessen ihrer Community die neuesten Produkte von „Rocka“ online präsentieren. Auch „Foodspring“ arbeitet mit dieser Strategie.

 

Ebenso ist es wichtig die Wertvorstellungen der Kunden zu erheben. Entwickle ich beispielsweise ein veganes Produkt, muss in vielerlei Hinsicht auf Kundenwünsche geachtet werden. Es ist nicht nur wichtig, dass die Zutaten mit den Vorstellungen übereinstimmen, auch die Verpackung muss passend gestaltet werden. „Naturally PAM“ entwickelte beispielsweise vegane Proteinriegel, welche in mit kompostierbarer Verpackung abgepackt sind.

 

Bist Du jedoch mit Deinem Produktkonzept noch nicht sattelfest unterwegs, kann Design Thinking ein hilfreicher Prozess sein. Hierbei lernst du Dein Produkt besser kennen und optimierst dieses fortlaufend. Mehr Wissen zu Design-Thinking und Produktentwicklung findest Du im folgenden Blogbeitrag: Hier geht's lang.

 

 

DIE RICHTIGE NISCHE IDENTIZIEREN

Die Erfolgsquote für neue Produkteinführungen im Lebensmittel- und Getränkebusiness liegt laut NielsenWire bei rund 10%. Das liegt nicht daran, dass die anderen 90% lausig schmecken. Häufiger liegt es daran, dass sich Produktideen nicht ausreichend von ähnlichen Produkten am Markt abgrenzen. Überlege Dir was Dein Produkt von den anderen auf dem Markt unterscheidet. Das ist Deine Nische.

 

Es braucht mehr als ein gut schmeckendes Produkt, um den Supermarktkäufer zu überzeugen und dazu zu bringen, es zu probieren - geschweige denn, es erneut zu kaufen. Dein Produkt braucht ein Alleinstellungsmerkmal, um sich von der Konkurrenz abgrenzen zu können. Und dazu muss man diese sehr gut kennen. Daher ist eine eingehende Wettbewerbsanalyse unabdingbar.

 

Eine Nische gefunden hat beispielsweise „Frozen Power“ mit ihren Proteineiscreme-Riegeln. Zwar existierten Proteinriegel und Protein-Eis bereits zuvor – die Kombination ist allerdings neuartig. Dies zeigt auch, dass Innovation funktioniert, ohne dabei das Rad neu zu erfinden. Einzelne Faktoren zu ändern oder zu kombinieren, reichen oftmals aus.

 

Neben dem Geschmack und der Originalität gibt es noch einen weiteren wichtigen Parameter, der über den Erfolg oder das Scheitern eines neuen Produktes entscheidet: das Branding.

 

 

MIT DEM RICHTIGEN BRANDING ÜBERZEUGEN

Das Verpackungsdesign spiegelt die Markenidentität wider und beeinflusst die Wahrnehmung des Produktes durch den Kunden – vom optischen Auftritt über die Haptik der Verpackung bis hin zu ihrer Funktion und Nachhaltigkeit. Außerdem hilft ein smartes Verpackungsdesign dabei, sich von Konkurrenzprodukten abzugrenzen und einen Wiedererkennungseffekt zu erzielen.

 

Eine Verpackung muss besonders im Retail auffallen und ansprechend aussehen, um im Regal nicht unterzugehen. Besonders bei Impulskäufen, also ungeplanten Käufen, übt das Verpackungsdesign eine starke Wirkung auf den Kunden aus.

 

Hand in Hand geht hierbei auch das Storytelling. Was möchte ich mit meinem Produkt vermitteln? Gibt es eine Geschichte oder einen Beweggrund dazu? Beispielsweise kommunizieren die Kaugummihersteller „Forest Gum“ bereits über ihre Verpackung geschickt die Nachhaltigkeit ihres Produktes mit dem Slogan „do good, chew good“.

 

 

AUF NUMMER SICHER GEHEN

Viele Variablen beeinflussen den Erfolg einer Produkteinführung. Produktentwickler sollten frühzeitig strategische Partner suchen, um Stolpersteinen aus dem Weg zu gehen. Professionelle Wettbewerbs- und Zielgruppenanalysen, eine Businessplanerstellung oder Design-Thinking Workshops sind nachhaltige Investitionen.

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